Quoten 26.4.2014: Boxen – Klitscho gegen Leapai

27.4.2014. Schwergewichts-Champion Wladimir Klitschko hat seinem Haussender RTL einmal mehr eine starke Quote beschert. Den K.o.-Sieg des 38-Jährigen in seinem 25. WM-Kampf gegen den Australier Alex Leapai verfolgten am späten Samstagabend in der Spitze bis zu 8,64 Millionen Zuschauer vor den Bildschirmen.

Als der Ringrichter den ungleichen Kampf nach dem zweiten Niederschlag in der 5. Runde vorzeitig beendete, betrug der Marktanteil herausragende 43,1 Prozent. Im Durchschnitt sahen 8,21 Millionen Zuschauer die RTL-Übertragung aus der Oberhausener König-Pilsener-Arena. Der Marktanteil lag bei allen Zuschauern ab 3 Jahre bei 39,5 Prozent, in der Zielgruppe der 14- bis 59-Jährigen bei 36,9 Prozent.

„Wladimir hat geboxt wie aus dem Lehrbuch, er hat keinen Fehler gemacht“, lobte anschließend dessen Bruder Vitali die souveräne Art und Weise, in der sich der IBO-, IBF-, WBO- und WBA-Champion den 62. Sieg im 65. Profikampf erarbeitete. Bereits in der 1. Runde hatte er den WBO-Pflichtherausforderer Leapai auf die Bretter geschickt und auch im weiteren Verlauf keinen Zweifel daran gelassen, dass er ein vorzeitiges Ende anstrebte. „Ich war verbissen auf diesen Sieg“, bekannte Wladimir Klitschko auf der anschließenden Pressekonferenz und kündigte an, dass er sich möglichst bald auch den WBC-Titel holen wolle, um den nach dem Rücktritt seines Bruders am 10. Mai in Los Angeles zunächst die beiden Amerikaner Chris Arreola und Bermane Stiverne kämpfen werden.

Vitali Klitschko machte gegenüber RTL deutlich, dass er als Champion Emeritus des WBC nicht an eine Rückkehr in den Ring denkt und sich voll auf seine politischen Aufgaben in der Ukraine konzentrieren will: „Ich habe nichts mehr zu beweisen. Für alles gibt es eine Zeit. Der Kampf um Demokratie in der Ukraine ist viel wichtiger für mich.“

Bernd Bönte, Geschäftsführer der Klitschko Management Group, stellte für Wladimir Klitschko den September als nächsten Kampftermin für Wladimir Klitschko in Aussicht. Ob es dann bereits zu einem Vereinigungskampf gegen den in zwei Wochen ermittelten neuen WBC-Weltmeister komme, hänge jedoch von der Entscheidung der WBC ab. Wladimir Klitschko selbst nannte als mögliche weitere Gegner den Bulgaren Kubrat Pulew und den Sieger des Kampfes zwischen den beiden Briten Tyson Fury und Dereck Chisora.