18.4.2014 – Wien – Ottakring: Gehbehinderte Frau, die angab beraubt worden zu sein, entpuppt sich als Betrügerin

18.4.2014 Wien. Bereits am 1.4.2014 erstattete eine “im Rollstuhl sitzende” Frau bei der Polizei Anzeige, da ihr nach einer Bankbehebung in einer Bank in der Thaliastraße von zwei jugendlichen ausländischen Burschen ihre Geldbörse geraubt wurde.

Im Zuge der Erhebungen (Videoauswertung der Überwachungskamera jener Bank), trauten die Ermittler ihren Augen nicht als sie das angebliche Opfer zu Fuß in die Bank gehen sahen, um ihre Bankgeschäfte zu erledigen.

Der Verdacht lang nun nahe, dass die Dame bei der Vernehmung nicht die Wahrheit zu Protokoll gegeben hatte, weshalb die Kriminalbeamten sie nochmals polizeilich vorluden. Hier erschien sie weiterhin im elektrischen Rollstuhl.

Als sie mit den Fotos der Überwachungskamera konfrontiert wurde, legte sie ein umfassendes Geständnis ab und gab an den Überfall erfunden zu haben, um ihre ausstehenden Mietschulden bezahlen zu können.

Bis dahin wurde ihr von einer Tageszeitung bereits ein Geldbetrag übergeben sowie ein Spendenkonto für sie eingerichtet. Dieser Umstand trieb sie dazu, diese Lüge weiterhin aufrechtzuerhalten, um eventuell mehrere Zuwendungen zu erlangen. Die Dame wurde wegen Vortäuschung einer gerichtlich strafbaren Handlung angezeigt.